Gute Platzierung für Jens Kunaschewski beim Maschsee-Triathlon

In Hannover ging Jens Kunaschewski in der olympischen Disziplin an den Start. Gemäß Ausschreibung war geplant 1.500 m im Maschsee zu schwimmen, um dann 39 Km mit dem Rad rund um Hannover zu fahren und abschließend 10 Km in der Stadt zu laufen. Das Schwimmen musste kurzfristig abgesagt werden, da der Blaualgenbefall im See zu hoch war. Somit wurde anstatt des Schwimmens, 2,5 Km Laufen festgelegt. Mit rund 500 Teilnehmern ging es schließlich an den Start. Jens kam nach 14:05 min zum Wechsel auf das Rad und konnte dort erhebliche Plätze gutmachen. Er verbesserte seine Radzeit gegenüber 2019 um 17 Minuten und fuhr einen Schnitt von rund 35 Km/h, die Radzeit betrug 1:09:09 h. Zum Schluss stand der 10 Km-Lauf an. Mit einer Laufzeit von 1:02:08 h konnte er noch zufrieden sein. Seine Gesamtzeit betrug 2:25:21 h und bedeutete einen guten Mittelplatz im Gesamtklassement.

Martin Weiß beim Rennsteig und Pleßlauf

Ultraläufer Martin Weiß in Topform

Zwei Wettkämpfe mit insgesamt 80 Km an einem Wochenende

Am letzten Wochenende hat Martin Weiß seine derzeitige gute Form unter Beweis gestellt. Am Freitag war er für den 6. Gesamtdeutschen Rennsteiglauf, der von Neuhaus bis Blankenheim verlief, gemeldet. Die Streckenlänge betrug 49,8 Km. Es war eine zusätzliche Teiletappe des Rennsteig-Etappenlaufes über den kompletten Rennsteig in Thüringen und Franken.

Am 18. Mai 1990 wurde zum ersten Mal die bis dahin nicht zugängige Strecke des Rennsteigs von Blankenstein nach Spechtsbunn im Rahmen eines Gesamtdeutschen Rennsteiglaufs von 19 Teilnehmern absolviert. In Erinnerung an die Grenzöffnung und die fortan wieder mögliche Begehung bzw. Belaufung des gesamten Rennsteigs wurde in der Folgezeit sechsmal ein Gesamtdeutscher Rennsteiglauf veranstaltet. An der Schildwiese wurde die ehemalige Grenze erstmalig überquert. Durch den Tettauer Wald ging es über den fränkischen Teil des Rennsteigs, bevor bei Lehesten nach mehreren Grenzquerungen wieder die Landesgrenze zu Thüringen zum letzten Mal passiert wurde. Hierbei galt es für die mehr als 1.000 Höhenmeter die Kraft gut einzuteilen. Als erfahrener Läufer gelang dies Martin Weiß hervorragend und wurde in dieser Teilwertung Siebter in einer Zeit von 6:39:32 h. Dies bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 7,5 km/h.

Am darauf folgenden Sonntag folgte der nächste Streich. Angesagt war der Pleßlauf in Breitungen mit einem großen Teilnehmerfeld. Hier galt es den Pleßberg zweimal zu bezwingen, insgesamt waren 900 Höhenmeter auf der 30 Km-Strecke zu bezwingen. Trotz der Strapazen von vor zwei Tagen konnte sich Martin nochmals steigern und lief die 30 Km in hervorragenden 3:16:53 h mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,2 Km/h, somit konnte er sich über Platz 8 in seiner Altersklasse M45 freuen.

Martin Weiß, der erst vor 7 Jahren mit dem Laufsport begann, hat in diesem Jahr bereits über 1.800 Laufkilometer absolviert, oft gemeinsam mit seiner Vereinskollegin Nina Stein. Dieses Jahr werden wohl wieder mehr als 2.500 Km zusammenkommen. Martin plant noch folgende Ultramarathons in diesem Jahr: Südthüringen-Trail über 47,5 Km mit 1950  Höhenmetern (HM), Rennsteiglauf 73,9 Km  mit etwas über 1900 HM von Eisenach nach Schmiedefeld und den Marathoncross um den Messerpokal in Bad Liebenstein über 50 Km und 2000 HM.

9. Bremer Cityman

Gute Platzierung für Peter Schmidt beim 9. Cityman in Bremen

Mit seiner bereits 4. Teilnahme am Triathlon in der Bremer Überseestadt absolvierte Peter Schmidt seinen ersten Wettkampf in dieser Saison für die Triathletenschmiede Werratal. Peter war für die sogenannte Sprintdistanz gemeldet, hierbei waren 500 m Schwimmen, 21 Km Rad und abschließend 5 Km Laufen gefordert.

Bei noch akzeptablen 20 Grad Wassertemperatur wurden 500 m im trüben Hafenbecken geschwommen. Ohne Neoprenunterstützung kam Peter mit einer tollen Leistung nach 12:21 min. als 45ter von fast 270 Startern aus dem Wasser. Den Aerolenker seiner Triathlonmaschine fest im Griff fuhr Peter die drei Runden à 7 Km mit durchschnittlich 35 km/h durch die stürmische Überseestadt. Einschließlich Wechselzeit benötigte er nur 43:55 min. für die Radstrecke. Dem schnellen Radsplitt zollte Peter, beim abschließenden 5 Km Lauf entlang der Weserpromenade bis in die Innenstadt von Bremen, Tribut und blieb noch gerade unter der 6 Minutenmarke pro km. Seine Laufzeit betrug 28:59 min., somit erkämpfte sich Peter einen hervorragenden 6. Platz in seiner Altersklasse M 50 mit einer Gesamtzeit von 1:25:15 h. Im Gesamtklassement kam er somit ins erste Drittel und erreichte seine gute Zeit aus dem Jahr 2017.

City Triathlon Frankfurt

City Triathlon Frankfurt mit Topleistung für Gregor Schäfer

Bei der zweitgrößten Triathlonveranstaltung in Frankfurt, nach dem Ironman, nahm Gregor Schäfer teil. Mit mehr als eintausend Triathleten nahm er am 01.08.2021 die Kurzdistanz oder auch olympische Disziplin genannt in Angriff. Die Streckenlängen waren 1,5 Km Schwimmen, 45 Km Rad und 10 Km Laufen. Das Schwimmen fand als Massenstart im Langener Waldsee statt. In der ungeliebten Disziplin konnte er sich in dem großen Pulk mit Mühe eine gute Position verschaffen. Am Ende kam er mit einer Zeit von 33:39 min aus dem Wasser und wechselte schnell aufs Rad. In seiner stärksten Disziplin holte er mächtig auf, die Rad strecke verlief relativ flach, somit konnte er viele Plätze wieder aufholen. Für die 45 Km-Strecke benötigte er gute 1:23:14 h. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug rund 36 km/h. Gut motiviert wechselte er auf die Laufstrecke, diese führte durch die Frankfurter City vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten, gesäumt von zahlreichen Zuschauern. Gregor benötigte für die 10 Km gute 51:04 min und kam schließlich nach 2:47:57 h ins Ziel. Damit erkämpfte er sich in einem starken Teilnehmerfeld einen beachtlichen 39. Rang in seiner Altersklasse M40 und konnte hoch zufrieden mit seiner Leistung sein. Er verbesserte sich gegenüber 2019 um etwas mehr als 3 Minuten.

Saaletal Marathon

Saaletal Marathon mit guter Platzierung für Nina Stein

Am 24.07.2021 fand die 11. Auflage des Saaletal-Marathons in Ramsthal nahe Bad Kissingen statt. Bei ungünstigen Laufbedingungen und schwül warmen 30 Grad gingen insgesamt 144 Starter auf die angebotenen Strecken von 11,22 und 34 Kilometern.

Die anspruchsvollen, aber landschaftlich schön gelegenen Strecken, führten die Läufer vom Sportplatz in Ramsthal hinauf in die umliegenden Weinberge. Dabei waren bereits auf den ersten 4 Kilometern gut 200 Höhenmeter zu absolvieren. Danach verlief die Strecke leicht wellig bis nach etwa 10 Kilometern ein weiterer steiler Anstieg zu überwinden war. Die zweite Streckenhälfte führte die Läufer dann durch das Saaletal zurück zum Startpunkt. Die letzten Kilometer wurden dabei in gänzlich freiem Feld gelaufen, so dass die Hitze den Läufern auf diesem Streckenabschnitt noch mehr zusetzte.

Nina Stein startete auf der 22 Kilometer Strecke. Bis Kilometer 13 konnte sie ein gleichmäßiges Rennen laufen, musste dann aber aufgrund muskulärer Probleme das Tempo stark drosseln. Ziel war es ab diesem Zeitpunkt daher den Lauf noch ins Ziel zu bekommen. Nach 2:19:28 Std. erreichte sie das Ziel mit Rang 17 im Gesamteinlauf der Frauen.

Schneekopflauf

Gute Leistung von Nina Stein beim Schneekopflauf

Am 03.07.2021 ging der Schneekopflauf in seine bereits 18. Auflage. Gestartet wurde auf dem Gelände der Winterwelt in Schmiedefeld/Rennsteig (711 m). Die knapp 13 Kilometer lange Strecke führte die insgesamt 320 Starter, darunter 84 Läuferinnen, über den Rennsteig hinauf auf den Großen Finsterberg (944 m). Auf dem dort befindlichen Aussichtssturm (954 m) erreichten die Läufer den höchsten Punkt der Strecke. Nach erfolgter Zwischenzeitnahme folgte der Streckenverlauf dem alten Rennsteig oberhalb der Schmücke bis das Ziel auf dem Schneekopfplateau erreicht wurde. Auf der Streckenlänge von 12,8 Kilometern waren insgesamt 450 Höhenmeter zu überwinden. Auch die teilweise schmalen und sehr unebenen Pfade verliehen dem Lauf einen sehr anspruchsvollen Charakter.

Für die TSW gingen Martin Weiß und Nina Stein an den Start. Martin Weiß benötigte für die Strecke 1:25:29 Std. Damit belegte er Platz 27 in der mit 36 Läufern besetzten Altersklasse M45. Im Gesamteinlauf der Männer bedeutete dies Rang 177.

Nina Stein erreichte das Ziel nach 1:26:40 Std auf Rang 5 in der mit 18 Starterinnen besetzten Altersklasse W35. Im Gesamteinlauf der Frauen belegte sie damit Rang 27.