Martin Weiß beim Rennsteig und Pleßlauf

Ultraläufer Martin Weiß in Topform Zwei Wettkämpfe mit insgesamt 80 Km an einem Wochenende Am letzten Wochenende hat Martin Weiß seine derzeitige gute Form unter Beweis gestellt. Am Freitag war er für den 6. Gesamtdeutschen Rennsteiglauf, der von Neuhaus bis Blankenheim verlief, gemeldet. Die Streckenlänge betrug 49,8 Km. Es war eine zusätzliche Teiletappe des Rennsteig-Etappenlaufes über den kompletten Rennsteig in Thüringen und Franken. Am 18. Mai 1990 wurde zum ersten Mal die bis dahin nicht zugängige Strecke des Rennsteigs von Blankenstein nach Spechtsbunn im Rahmen eines Gesamtdeutschen Rennsteiglaufs von 19 Teilnehmern absolviert. In Erinnerung an die Grenzöffnung und die fortan wieder mögliche Begehung bzw. Belaufung des gesamten Rennsteigs wurde in der Folgezeit sechsmal ein Gesamtdeutscher Rennsteiglauf veranstaltet. An der Schildwiese wurde die ehemalige Grenze erstmalig überquert. Durch den Tettauer Wald ging es über den fränkischen Teil des Rennsteigs, bevor bei Lehesten nach mehreren Grenzquerungen wieder die Landesgrenze zu Thüringen zum letzten Mal passiert wurde. Hierbei galt es für die mehr als 1.000 Höhenmeter die Kraft gut einzuteilen. Als erfahrener Läufer gelang dies Martin Weiß hervorragend und wurde in dieser Teilwertung Siebter in einer Zeit von 6:39:32 h. Dies bedeutet eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 7,5 km/h. Am darauf folgenden Sonntag folgte der nächste Streich. Angesagt war der Pleßlauf in Breitungen mit einem großen Teilnehmerfeld. Hier galt es den Pleßberg zweimal zu bezwingen, insgesamt waren 900 Höhenmeter auf der 30 Km-Strecke zu bezwingen. Trotz der Strapazen von vor zwei Tagen konnte sich Martin nochmals steigern und lief die 30 Km in hervorragenden…

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9. Bremer Cityman

Gute Platzierung für Peter Schmidt beim 9. Cityman in Bremen Mit seiner bereits 4. Teilnahme am Triathlon in der Bremer Überseestadt absolvierte Peter Schmidt seinen ersten Wettkampf in dieser Saison für die Triathletenschmiede Werratal. Peter war für die sogenannte Sprintdistanz gemeldet, hierbei waren 500 m Schwimmen, 21 Km Rad und abschließend 5 Km Laufen gefordert. Bei noch akzeptablen 20 Grad Wassertemperatur wurden 500 m im trüben Hafenbecken geschwommen. Ohne Neoprenunterstützung kam Peter mit einer tollen Leistung nach 12:21 min. als 45ter von fast 270 Startern aus dem Wasser. Den Aerolenker seiner Triathlonmaschine fest im Griff fuhr Peter die drei Runden à 7 Km mit durchschnittlich 35 km/h durch die stürmische Überseestadt. Einschließlich Wechselzeit benötigte er nur 43:55 min. für die Radstrecke. Dem schnellen Radsplitt zollte Peter, beim abschließenden 5 Km Lauf entlang der Weserpromenade bis in die Innenstadt von Bremen, Tribut und blieb noch gerade unter der 6 Minutenmarke pro km. Seine Laufzeit betrug 28:59 min., somit erkämpfte sich Peter einen hervorragenden 6. Platz in seiner Altersklasse M 50 mit einer Gesamtzeit von 1:25:15 h. Im Gesamtklassement kam er somit ins erste Drittel und erreichte seine gute Zeit aus dem Jahr 2017.

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City Triathlon Frankfurt

City Triathlon Frankfurt mit Topleistung für Gregor Schäfer Bei der zweitgrößten Triathlonveranstaltung in Frankfurt, nach dem Ironman, nahm Gregor Schäfer teil. Mit mehr als eintausend Triathleten nahm er am 01.08.2021 die Kurzdistanz oder auch olympische Disziplin genannt in Angriff. Die Streckenlängen waren 1,5 Km Schwimmen, 45 Km Rad und 10 Km Laufen. Das Schwimmen fand als Massenstart im Langener Waldsee statt. In der ungeliebten Disziplin konnte er sich in dem großen Pulk mit Mühe eine gute Position verschaffen. Am Ende kam er mit einer Zeit von 33:39 min aus dem Wasser und wechselte schnell aufs Rad. In seiner stärksten Disziplin holte er mächtig auf, die Rad strecke verlief relativ flach, somit konnte er viele Plätze wieder aufholen. Für die 45 Km-Strecke benötigte er gute 1:23:14 h. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug rund 36 km/h. Gut motiviert wechselte er auf die Laufstrecke, diese führte durch die Frankfurter City vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten, gesäumt von zahlreichen Zuschauern. Gregor benötigte für die 10 Km gute 51:04 min und kam schließlich nach 2:47:57 h ins Ziel. Damit erkämpfte er sich in einem starken Teilnehmerfeld einen beachtlichen 39. Rang in seiner Altersklasse M40 und konnte hoch zufrieden mit seiner Leistung sein. Er verbesserte sich gegenüber 2019 um etwas mehr als 3 Minuten.

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Saaletal Marathon

Saaletal Marathon mit guter Platzierung für Nina Stein Am 24.07.2021 fand die 11. Auflage des Saaletal-Marathons in Ramsthal nahe Bad Kissingen statt. Bei ungünstigen Laufbedingungen und schwül warmen 30 Grad gingen insgesamt 144 Starter auf die angebotenen Strecken von 11,22 und 34 Kilometern. Die anspruchsvollen, aber landschaftlich schön gelegenen Strecken, führten die Läufer vom Sportplatz in Ramsthal hinauf in die umliegenden Weinberge. Dabei waren bereits auf den ersten 4 Kilometern gut 200 Höhenmeter zu absolvieren. Danach verlief die Strecke leicht wellig bis nach etwa 10 Kilometern ein weiterer steiler Anstieg zu überwinden war. Die zweite Streckenhälfte führte die Läufer dann durch das Saaletal zurück zum Startpunkt. Die letzten Kilometer wurden dabei in gänzlich freiem Feld gelaufen, so dass die Hitze den Läufern auf diesem Streckenabschnitt noch mehr zusetzte. Nina Stein startete auf der 22 Kilometer Strecke. Bis Kilometer 13 konnte sie ein gleichmäßiges Rennen laufen, musste dann aber aufgrund muskulärer Probleme das Tempo stark drosseln. Ziel war es ab diesem Zeitpunkt daher den Lauf noch ins Ziel zu bekommen. Nach 2:19:28 Std. erreichte sie das Ziel mit Rang 17 im Gesamteinlauf der Frauen.

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Schneekopflauf

Gute Leistung von Nina Stein beim Schneekopflauf Am 03.07.2021 ging der Schneekopflauf in seine bereits 18. Auflage. Gestartet wurde auf dem Gelände der Winterwelt in Schmiedefeld/Rennsteig (711 m). Die knapp 13 Kilometer lange Strecke führte die insgesamt 320 Starter, darunter 84 Läuferinnen, über den Rennsteig hinauf auf den Großen Finsterberg (944 m). Auf dem dort befindlichen Aussichtssturm (954 m) erreichten die Läufer den höchsten Punkt der Strecke. Nach erfolgter Zwischenzeitnahme folgte der Streckenverlauf dem alten Rennsteig oberhalb der Schmücke bis das Ziel auf dem Schneekopfplateau erreicht wurde. Auf der Streckenlänge von 12,8 Kilometern waren insgesamt 450 Höhenmeter zu überwinden. Auch die teilweise schmalen und sehr unebenen Pfade verliehen dem Lauf einen sehr anspruchsvollen Charakter. Für die TSW gingen Martin Weiß und Nina Stein an den Start. Martin Weiß benötigte für die Strecke 1:25:29 Std. Damit belegte er Platz 27 in der mit 36 Läufern besetzten Altersklasse M45. Im Gesamteinlauf der Männer bedeutete dies Rang 177. Nina Stein erreichte das Ziel nach 1:26:40 Std auf Rang 5 in der mit 18 Starterinnen besetzten Altersklasse W35. Im Gesamteinlauf der Frauen belegte sie damit Rang 27.

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Bären Run

Starke Leistung von Nina Stein beim Bären Run

Am 04.10.2020 feierte der „Bären-Run“ in Floh-Seligental Premiere. Bei dem Cross-Hindernislauf wurde ein Rundkurs von 6 km angeboten, der ein- oder zweimal absolviert werden konnte. Aufgrund der derzeit einzuhaltenden Hygienevorschriften starteten die Läufer in mehreren Wellen.

Der Startschuss für die insgesamt knapp 300 Teilnehmer fiel auf dem Sportplatz von Floh-Seligental. Die Strecke führte dann über Wiesen und Felder in den nahe gelegenen Wald und anschließend durch Floh-Seligental zurück auf den Sportplatz. Auf der anspruchsvoll profilierten Strecke waren verschiedene Hindernisse zu überwinden: Matschlöcher und Holzstöße, eine Wasserrutsche, Autowracks, ein Wassercontainer sowie eine Ballenpyramide waren einige davon. Zudem wies die Strecke einige sehr steile Anstiege auf, die teilweise mit Hilfe eine Seils zu erklimmen waren. Insgesamt mussten pro Runde ca. 300HM überwunden werden.

Nina Stein startete auf der langen Strecke von 12 Kilometern. Bei recht guten Laufbedingungen erreichte sie das Ziel nach 1:38:33 Stunden auf Platz 12 im Gesamteinlauf der Frauen. Eine Altersklassenwertung wurde nicht vorgenommen.

Vulcano Battle und Vulcano Race in Vacha

Vulcano Battle und Vulcano Race in Vacha Am 01.08.2020 ging das Vulcano Race in Vacha in seine bereits dritte Auflage. Im Unterschied zu den Vorjahren wurde der Lauf erstmalig als Hindernisrennen veranstaltet. Nina Stein startete verletzungsbedingt auf der 300 HM umfassenden Kurzdistanz mit einer Länge von 7 km. Start und Ziel waren der Marktplatz in Vacha. Die sehr anspruchsvolle und stark profilierte Strecke führte von Vacha Richtung Oechsenberg und erreichte nach ca. 3,5 Kilometern ihren höchsten Punkt. Bis dahin waren bereits einige Hindernisse wie eine Strohpyramide und ein Reifenberg zu überwinden. Der zweite Streckenabschnitt verlief leicht abfallend zurück Richtung Vacha, wobei sich die Hindernisse häuften: neben der mehrfachen Durchquerung der Oechsen galt es den sogenannten „Laktatberg“ zu erklimmen. Eine ca. 200m lange 16%ige Steigung. Danach erreichte man eine Ruine, durch die zu hangeln und zu balancieren war. Nach dem Überwinden eines weiteren Kriechhindernisses und dem Erklimmen eines Baucontainers erreichte man das Ziel in Vacha. Insgesamt starteten 75 Läuferinnen und Läufer auf der kurzen Strecke. Trotz Trainingsrückstand konnte Nina Stein die mit 9 Starterinnen besetzte Altersklasse W35-45 für sich entscheiden. Mit einer Zielzeit von 58:36 Minuten blieb sie damit als einzige Läuferin ihrer Altersklasse unter der 1Stunden Marke. Im Gesamteinlauf der Frauen belegte sie den dritten Platz. Beim Vulcano Race war die Herausforderung eine 12 Km lange Strecke von Vacha auf den Oechsenberg zu bewältigen. Mit 550 Hm wurde von den Teilnehmern alles abverlangt. Gefahren wurde ausschließlich mit dem Mountainbike, da neben den Asphaltabschnitten auch zahlreiche Schotterpisten zu befahren waren. Am…

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Getting Tough 5 Elements Oberhof

Superleistung von Nina Stein beim Getting Tough 5 Elements Oberhof

Am 26.09.2020 feierte der Extrem-Hindernislauf „Getting Tough“ in Oberhof Premiere. Bei Regen und nur 6 Grad gingen dennoch 1000 Sportler auf die 9 Km und 17 Km langen Strecken. Um den derzeit geforderten Hygieneregeln gerecht zu werden, gingen im Abstand von 20 Minuten immer nur Gruppen von 50 Läufern auf die Strecke. Start und Ziel war dabei das Zentrum von Oberhof. Das Besondere an dieser Veranstaltung war, dass fünf bekannte Oberhofer Sportstätten in das Rennen einbezogen wurden. So mussten die Läufer auf der bekannten Oberhofer Rennrodelbahn den Eiskanal in umgekehrter Richtung, also von unten nach oben, bewältigen, nicht auf Eis, sondern auf Beton. In der Skihalle wurde es dann frostig: bei minus vier Grad galt es für die Athleten, durch den Schnee zu laufen und zu kriechen. Die bekannteste Sportstätte Oberhofs, die Ski-Arena, stand dann im Mittelpunkt des Laufs: hier waren zahlreiche Hindernisse zu überwinden.

Danach ging es den Birxsteig hinauf zum nächsten großen Hindernis: der Großschanze im Kanzlersgrund. Dort waren 720 Treppenstufen von den Athleten zu überwinden. Die weitere Strecke führte zurück in Richtung Grenzadler. Über den Fallbachtrail ging es dann bergab, bis kurz vor dem Ziel noch ein letzter Anstieg zu überwinden war. Auf gespannten Netzen mussten die Teilnehmer den Auslauf der Schanzenanlage am Wadeberg hinauf klettern. Auf dem letzten Abschnitt waren noch einige kleinere Hindernisse wie eine Halfpipe, Klettergerüste und Negativwände zu überwinden, bevor es völlig erschöpft ins Ziel ging.

Nina Stein ging über die 17 Kilometer Stecke an den Start. Sie konnte insgesamt ein recht gleichmäßiges Rennen laufen und erreichte das Ziel nach 2:51:19 Stunden auf Platz 22 der Altersklasse W35. Eine hervorragende Leistung in einem großen Teilnehmerfeld.

Vogelsberg Trail

5. VOGELSBERGER VULKAN-TRAIL 2020
Martin Weiß absolvierte erfolgreich seinen vierten Ultra-Trail in diesem Jahr.
Mit guten Ergebnissen nahm Martin Weiß bereits im Januar beim Trail in Rodgau über 50 Km teil, danach folgte der Urwaldsteig am Edersee mit 66 Km, gefolgt vom Südthüringentrail über 47,5 Km und nunmehr in Schotten auf der 70,3 Km Strecke. Um 8:00 Uhr morgens war es soweit, im Coronastart ging es auf die sehr anspruchsvolle Strecke durch den Vogelsberg. Zunächst ging die Route auf den Bilstein auf 665 Meter, um schließlich auch noch den Hoherodskopf mit 764 Metern zu nehmen. Insgesamt waren knapp 2000 Höhenmeter zu bewältigen, hierbei führte die minimalistisch ausgeschilderte Strecke durch teils sehr schlammige, rutschige und schmale Pfade Die Wegemarkierungen waren durch den Regen nur schwer erkennbar, so dass viele Teilnehmer ein paar Extrakilometer laufen mussten. Martin Weiß kam nach 10:29 h glücklich ins Ziel, er belegte in dem sehr starken Teilnehmerfeld einen guten Platz im hinteren Mittelfeld. Seine GPS-Uhr zeigte 74 Km anstatt der ausgeschriebenen 70 Km an. Eine tolle Leistung für den Ausdauerathleten.